| Congreso "De árabes a moriscos (711-1016): Una parte de la Historia de España" |
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El congreso tendrá lugar los días 26, 27 y 28 de septiembre de 2011 en Córdoba, coorganizado entre el European Research Council, el Consejo Superior de Investigaciones Científicas, la Universidad de Córdoba, la Universidad Complutense de Madrid y la Fundación Paradigma Córdoba. El congreso "quiere ofrecer una puesta al día de los avances conseguidos en la investigación sobre la presencia musulmana en la península Ibérica, plantear un análisis de las metodologías y perspectivas utilizadas y potenciar el debate sobre las nuevas vías abiertas o por abrir, sin olvidar la presencia del 711 en el imaginario colectivo y en los medios de comunicación". BAYERISCHE STAATSBIBLIOTHEK München Die Wunder der Schöpfung. Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek aus dem islamischen Kulturkreis Die Bayerische Staatsbibliothek knüpft an ihre Tradition an und erinnert mit der Präsentation einer Auswahl erlesener Handschriften an die legendäre Schau von 1910. Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt eine Sammlung von 17.000 orientalischen Handschriften, darunter über 4.000 islamische. Seit ihrer Gründung im Jahre 1558 erwarb die damalige Münchner Hofbibliothek kontinuierlich orientalischer Literatur und bildete so ein Verbindungsglied zwischen Orient und Europa. Als Gründungsakt der Münchner Hofbibliothek kann man den Ankauf der Privatbibliothek des Diplomaten und Orientalisten Johann Albrecht Widmanstetter bezeichnen, zu deren Beständen ausgezeichnete orientalische Handschriften gehörten. Bereits 1571 wurde die orientalische Sammlung durch die Bibliothek Johann Jakob Fuggers ergänzt. Erst im Anfang des 19. Jahrhunderts erhielt die Sammlung durch die Säkularisation der Bayerischen Klöster (1803) und die Überführung ihrer Bibliotheksbestände weiteren Zuwachs an wertvollen Handschriften und Drucken, unter denen sich auch kostbare Orientalia befanden. Die Aufsehen erregende Erwerbung der umfangreichen Bibliothek mit 1250 orientalischen Handschriften des französischen Orientalisten Étienne-Marc Quatremère erfolgte 1858. Den zweiten Weltkrieg konnte die orientalische Sammlung zu großen Teilen unversehrt überstehen. In den letzten 50 Jahren kamen insbesondere prachtvolle Koranhandschriften und Gebetbücher hinzu. Bayerische Staatsbibliothek, Ludwigstraße 16, 80539 München, www.bsb-muenchen.de Ausstellungsdauer: bis 05. Dezember 2010 Katalog in Deutscher und Englischer Sprache: Die Wunder der Schöpfung. Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek aus dem islamischen Kulturkreis, Hrsg. Helga Rebhan. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden. 239 Seiten, alle 80 ausgestellten Werke in Farbe abgebildet. ISBN 978-3-447-6197-1
HAUS DER KUNST München zukunft der tradition – tradition der zukunft 1910 fand in münchen die mit über 3500 exponaten in 80 räumen bis heute größte ausstellung des islamischen kulturkreises statt. durch ihr puristisches konzept und ihren wissenschaftlichen katalog trugen die „meisterwerke muhammedanischer kunst” zur rezeption der aus verschiedenen epochen und regionen stammenden werke im kunstkontext bei. genau einhundert jahre später erinnert nun die ausstellung im haus der kunst an diese epochale schau und vollzieht einen wichtigen blickwechsel: sie bezieht nicht nur die zeitgenössische kunst, design, fotografie, architektur und mode mit ein, sondern bietet den künstlern und institutionen aus der region die möglichkeit, mit ihren eigenen konzepten an der ausstellung teilzunehmen. im mittelpunkt steht die neuinstallation von etwa 30 der berühmtesten „islamischen” kunstobjekte aus der ausstellung von 1910; die umliegenden räume werden von den eingeladenen künstlern und institutionen bespielt. Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, 80538 München, www.hausderkunst.de Ausstellungsdauer: bis 09. Januar 2011 Katalog in Deutscher und Englischer Sprache: The Future of Tradition – The Tradition of Future. 100 Jahre nach der Ausstellung Meisterwerke muhammedanischer Kunst in München, Hrsg. Chris Dercon, León Krempel, Avinoam Shalem. Prestel Verlag, München. 128 Seiten (Format 24 x 34 cm), alle 30 ausgestellten Objekte der Ausstellung von 1910 in Farbe abgebildet, zahlreiche Abbildungen der ausgestellten zeitgenössischen Kunst der Islamischen Welt. ISBN 978-3-7913-5085-1
STAATLICHES MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE München Die Aura des Alif. Schriftkunst im Islam Sonderausstellung im Rahmen der Münchner Reihe „Changing Views. 100 Jahre nach der Ausstellung ‚Meisterwerke muhammedanischer Kunst’ in München” Schrift ist ein Schlüssel zum Verständnis muslimischer Kulturen – ein essentielles Bindeglied zwischen den verschiedenen „beschrifteten Welten” des Islam. Die Ausstellung des Völkerkundemuseums will mit den reichen eigenen Beständen an Kunstwerken und ethnographischen Objekten sowie zahlreichen hervorragenden Leihgaben die Augen öffnen sowohl für die Schönheit als auch für die Bedeutungsdimensionen arabischer Schrift. Ausgehend von der faszinierenden Ästhetik der Kalligraphie wird der Besucher mit der inhaltlichen und symbolischen Absicht der Schrift in Religion, Magie und Poesie vertraut gemacht. Schriftträger sind nicht nur Papier und Haut, sondern auch Keramik, Metall, Stein, Holz, Lack, Leder, textile Stoffe und anderes Material. Die Präsentation reicht in ihrer Vielfalt von der Frühzeit des Islam bis in das 21. Jahrhundert, von der Kunst herrschender Eliten bis zur Volkskunst und Alltagsästhetik. In der Aura des Alif, des ersten Buchstabens im arabischen Alphabet, der die göttliche Einheit symbolisiert, werden die Würde muslimischer Kulturen und deren künstlerische Ausdrucksformen lebendig. Zu den 80 Exponaten der Ausstellung zählen herausragende Koranhandschriften und Gebetbücher, illustrierte arabische Handschriften, persische und türkische Miniaturhandschriften, Kalligraphien und Beispiele besonderer Buch- und Papiertechniken. Staatliches Museum für Völkerkunde, Maximilianstrasse 42, 80538 München, www.voelkerkundemuseum-muenchen.de Ausstellungsdauer: 22. Oktober 2010 bis 20. Februar 2011 Katalog in Deutscher oder Englischer Sprache: Die Aura des Alif. Schriftkunst im Islam, Hrsg. Jürgen Wasim Frembgen. Prestel Verlag, München. 256 Seiten, 152 farbige Abbildungen. ISBN (deutsche Ausgabe) 978-3-7913-5064-6
Zuletzt geändert: Donnerstag, 26. Januar 2012 |
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